Vegane Bûche de Noël

Schwer9. Dezember 2025
Vegane Bûche de Noël

Vorbereitungszeit:

Back- / Ruhzeit:

55 minutes
2 hours, 10 minutes

Es ist an der Zeit, Deine Französisch-Kenntnisse aus der Schule auszupacken, denn an Weihnachten gibt es ein ganz besonderes Dessert: eine Bûche de Noël! Doch wir wären nicht KoRo, wenn wir dem Klassiker aus Frankreich nicht einen kleinen Twist verpassen würden. Kleiner Tipp: Pistazien!

Zutaten für
215 g
vegane Skyr-Alternative
25 g
Rapsöl
12 g
Backpulver
40 ml
Zitronensaft
75 g
Aquafaba
125 g
vegane Butteralternative
30 g
Stärke
1 Prise
Salz
80 g
Puderzucker
350 g
weiche vegane Butteralternative

Schritt 1/22

Heize den Backofen auf 180 °C vor.

Schritt 2/22

Vermische alle trockenen Zutaten (170 g Weizenmehl, 12 g Backpulver, 150 g Rohrohrzucker) in einer Schüssel und stelle die Schüssel beiseite.

Schritt 3/22

In einer weiteren Schüssel vermischt Du nun die flüssigen Zutaten (215 g vegane Skyr-Alternative, 25 g Rapsöl, 40 g Zitronensaft, 75 g Aquafaba) und gibst sie über die trockenen Zutaten. Jetzt heißt es: Rühren, bis ein glatter Teig entsteht.

Schritt 4/22

Lege Dein Backblech aus und achte dabei darauf, dass die Form des Papiers mit der Form des Backblechs übereinstimmt. Schneide den überstehenden Teil ab.

Schritt 5/22

Gieße den Teig hinein und verteile ihn gleichmäßig.

Schritt 6/22

Backe Deinen veganen Biskuitteig für 20 Minuten, ohne den Ofen zu öffnen.

Schritt 7/22

Wir haben ein paar Tipps für Dich gesammelt, damit Du Deinen Biskuitkuchen leicht rollen kannst, ohne dass er reißt: Sobald der Biskuit gebacken ist, legst Du ein sauberes, leicht feuchtes Handtuch auf Deine Arbeitsfläche und darauf ein Blatt Pergamentpapier in der Größe des Biskuits. Stürze den heißen Biskuit vorsichtig auf das Pergamentpapier, indem Du das Blech drehst und den Teig von unten mit Deiner Handfläche stützt. Dann entfernst Du das Backpapier, rollst den noch heißen Biskuit mit dem feuchten Tuch ein und drückst ihn vorsichtig, aber fest an.

Schritt 8/22

Lass den Biskuit 30 Minuten auf Zimmertemperatur abkühlen. Warte nicht länger, da der Biskuit sonst leichter bricht.

Schritt 9/22

Als Nächstes machst Du die vegane Pastry Cream. Hierfür brauchst Du 35 g vegane Butteralternative, 30 g Stärke, 50 g Rohrohrzucker, 230 g Haferdrink und 2 Vanilleschoten.

Schritt 10/22

Koche den Haferdrink mit eingeritzten Vanilleschoten auf.

Schritt 11/22

Vermische währenddessen Zucker und Stärke in einer separaten Schüssel.

Schritt 12/22

Mische die Hälfte des warmen Haferdrinks in die trockenen Zutaten. Achte darauf, dass möglichst keine Klümpchen entstehen.

Schritt 13/22

Gib die Paste wieder zur restlichen Milchalternative auf den Herd und koche alles ca. eine Minute auf, bis die Masse fester wird und eine puddingähnliche Konsistenz bekommt. Rühre jetzt die vegane Butter unter, bis eine homogene Masse entsteht, und gib die Mischung in eine Schale. Entferne die Vanilleschoten und lass Deine vegane Pastry Cream mit Frischhaltefolie bedeckt auskühlen.

Schritt 14/22

Nun geht es an das vegane Pistazienpralinée. Dafür brauchst Du 300 g Pistazien, 250 g Zucker und eine Prise Salz.

Schritt 15/22

Heize den Backofen auf 180 °C vor. Röste die Nüsse 8–10 Minuten, bis sie goldbraun sind. Achte darauf, sie nicht zu verbrennen – geht schneller, als man denkt!

Schritt 16/22

Erhitze den Zucker in einer Pfanne, bis er karamellisiert. Rühre nun die Pistazien unter und gib Deine Pistazien-Zucker-Masse zum Abkühlen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Sobald alles fest ist, kannst Du Dein Pistazienpralinée mit einem Nudelholz zerkleinern und in einem Hochleistungsmixer zu einer leicht chunky Nussmuskonsistenz pürieren.

Schritt 17/22

Als Nächstes bereitest Du die Cremefüllung vor. Dafür brauchst Du 250 g der zubereiteten Pastry Cream, 90 g vegane Butteralternative und 100 g Pistazienpralinée.

Schritt 18/22

Schlage Deine Pastry Cream mit einem Schneebesen zügig glatt. Gib als Nächstes die vegane Butter und dann die Pistazienpralinéepaste hinzu und mixe so lang, bis die Masse leicht und schaumig ist.

Schritt 19/22

Nun bereitest Du die Pistazien-Buttercreme zu. Du brauchst 5 EL Pistazienmus, 400 ml pflanzliche Milchalternative, 40 g Vanillepuddingpulver, 60 g Rohrohrzucker, 80 g Puderzucker und 350 g weiche vegane Butteralternative.

Schritt 20/22

Rühre 2 EL des Pflanzendrinks mit Vanillepuddingpulver glatt. Den restlichen Pflanzendrink gibst Du zusammen mit dem Pistazienmus und Zucker in einen Topf und lässt die Masse aufkochen. Rühre nun die Pflanzendrink-Puddingpulver-Mischung mit einem Schneebesen unter und lasse es köcheln, bis der Pudding andickt. Fülle den Pudding in eine Schüssel und lass ihn für 30 Minuten auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor Du ihn fein pürierst.

Schritt 21/22

Siebe den Puderzucker und schlage ihn mit der Butter cremig auf. Als Nächstes schlägst Du auch den Pistazienpudding kurz auf, bevor Du die Butter-Mischung esslöffelweise hinzugibst und unterrührst. Jetzt solltest Du die Creme am besten direkt weiterverarbeiten. Streiche also Deine Buche de noel mit der Creme ein.

Schritt 22/22

Hacke die Pistazien und dekoriere Deine Buche. Stelle sie jetzt kühl, damit die Creme fest wird, bevor Du die servierst.

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Hannah Rieder
Hannah Rieder

Procurement Managerin

Für unsere Procurement-Managerin Hannah steht das L in Leidenschaft für Lebensmittel: neue Produkte im Supermarkt auschecken oder über den Markt schlendern, Rote-Bete-Gnocchi kochen und Rosmarin-Focaccia backen oder eben Leckereien schnabulieren. Eine (Food-)Tour durch Südostasien und Indien und eine viel zu große Gewürzsammlung später lag es also nahe, Lebensmittel zum Beruf zu machen. Auf eine Ausbildung im Groß- und Außenhandel bei einer großen Supermarktkette folgte ein Studium der Ernährungswissenschaften. 

Bei KoRo sorgt Hannah als Procurement-Managerin dafür, dass nur die beste Qualität zum besten Preis ins (digitale) Regal kommt. Von Soja-Proteincrispies über Cerealien und Kekse bis hin zu Getränken – die Produktpalette, um die sie sich kümmert, ist groß. Ihr Foodiewissen rund um pflanzliche Küche, Food Trends und Ernährung noch größer – und genau dieses Know-how teilt sie regelmäßig auf unserem Blog.

In ihrer Freizeit erkundet Hannah gerne neue Orte und Cafés, reist und liest viel. Wenn sie kocht, dann meistens frei Schnauze und lässt sich von dem inspirieren, was zur Verfügung steht. Wenn sie eine Zutat sieht, die sie nicht kennt, muss sie sie direkt verkochen und probieren. 

Du bist hungrig nach mehr? Dann schau im Blog vorbei und erfahre alles über Kefir und Kombucha, was eigentlich eine gesunde Ernährung ausmacht, was sekundäre Pflanzenstoffe sind und warum Lebensmittel entölt werden.

Eine gute Lektüre ruft natürlich nach einem passenden Snack!

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