Ist KoRo eigentlich nachhaltig?
Wir haben Dich gefragt, was Dich zum Thema Nachhaltigkeit bei KoRo am meisten interessiert und unser Nachhaltigkeitsteam hat hier die Antworten für Dich parat. Die wohl meistgestellte Frage war: Ist KoRo eigentlich nachhaltig? Dies wollen wir gleich vorab beantworten:
Nachhaltig ist, neben Leidenschaft, Transparenz, Neugier und Integrität, einer unserer fünf Leitwerte. Sie spielt also eine große Rolle in all unseren Entscheidungen. Wir sind uns unserer Verantwortung als Unternehmen im Lebensmittelbereich bewusst, denn Ernährung verursacht ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen. Dabei hat Nachhaltigkeit aber viele Facetten. KoRo fördert z. B. mit einem zu 98 % vegetarischen und zu 92 % veganen Sortiment sowie einem Bio-Produktanteil von 55 % (Stand 12/2025) eine einfache Integration von potenziell umweltfreundlicheren Produkten beim Einkauf.1
Dank unserer Großpackungen sparen wir im Vergleich zu herkömmlichen Packungsgrößen aus dem Einzelhandel Verpackungsmüll – im Schnitt 38 % auf 1 kg Produkt2 – ein. Dennoch wollen wir hier ganz transparent sein:
Trotz unserer Bemühungen sind wir an einigen Punkten noch nicht da, wo wir unser Ziel gesteckt haben und es ergeben sich auf dem Weg dorthin auch weitere Herausforderungen – auf einige gehen wir auf dieser Seite näher ein. In einigen Punkten erfüllt KoRo das Nachhaltigkeitsverständnis einiger vielleicht nie. Daher möchten wir uns nicht als 100 % nachhaltig betiteln oder aktiv mit dem Schlagwort „Nachhaltigkeit“ werben. Wir wollen jedoch weiter daran arbeiten, mehr ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit bei KoRo zu integrieren und auf diesem Weg transparent kommunizieren. Dabei nehmen wir Kritik und Anregungen sehr ernst und gehen in den Austausch, denn nur so können wir uns weiterentwickeln und so viele Facetten von Nachhaltigkeit integrieren, wie es uns möglich ist.
Wir bei KoRo wollen...
Transparent kommunizieren
Wir wollen Dich transparent über das Unternehmen, unsere Produkte, Preise und Verpackungen informieren und somit eine Kommunikation auf Augenhöhe fördern. Dabei ist es uns wichtig, realistische Einblicke in den Alltag und die Entscheidungen eines Lebensmittelunternehmens zu geben und auch die Herausforderungen zu zeigen. Mehr dazu hier.
Verpackungsmüll reduzieren
Unsere Großpackungen sind Teil unserer Identität. Damit machen wir nicht nur den Handel einfacher und Dich lange glücklich, sondern sparen im Vergleich zu herkömmlichen Packungsgrößen aus dem Einzelhandel auch noch ordentlich Verpackungsmüll – im Schnitt 38 % auf 1 kg Produkt2 – ein.
Alternativen bieten
Wir wollen Dir qualitativ hochwertige Lebensmittel zu einem fairen Preis für Deinen Alltag bieten. Dabei achten wir darauf, dass unsere Produkte so naturbelassen wie möglich bleiben, zu einer ausgewogenen, vorwiegend pflanzenbasierten Ernährung beitragen oder dass unsere Snacks eine gesündere und potenziell nachhaltigere Alternative darstellen.
Unsere wesentlichen Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit
Vorweg muss man sagen: Viele Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit bei KoRo sind langfristig angelegt und daher “work in progress”. Wir wollen hier nur Maßnahmen anführen, deren positive Auswirkungen wir bereits belegen können. Trotzdem sind noch viele weitere geplant, mehr dazu findest Du weiter unten unter “Aktuelle Projekte”.
Unser Sortiment
Generell fördert KoRo mit einem zu 98 % vegetarischem und zu 92 % veganen Sortiment sowie einem Bio-Produktanteil von 55 % (Stand 12/2025) eine einfache Integration von potenziell umweltfreundlicheren Produkten beim Einkauf.1 Außerdem führen wir Risikoanalysen für ausgewählte Rohstoffe unserer Produkte und deren Herkunftsländer durch. Auf den Ergebnissen dieser Analyse basierend haben wir Sustainable Sourcing Ziele entwickelt, wodurch wir systematisch Risiken mindern wollen, d. h. zum Beispiel, dass wir bestimmte Rohstoffe nur noch mit einer gewissen Zertifizierung beziehen wollen. Zusätzlich haben wir einen Kodex (Code of Conduct for Business Partners), der sich an Lieferant:innen und Partner:innen generell richtet. Darin definieren wir unsere Standards und Erwartungen zu den Themen Umwelt, Unternehmensethik und Soziales.
Unser Büro
wird mit Ökostrom aus 100 % erneuerbarer Energie betrieben und unser Website-Hosting ebenfalls.
Unsere Versandverpackungen
(Kartons, Füllmaterial und Paketband)
sind bereits vollständig papierbasiert. Ein Großteil der Kartons und des Füllmaterials wird aus recycelten Fasern hergestellt und kann wiederum auch recycelt werden.
Mit unseren Großpackungen
sparen wir im Vergleich zu herkömmlichen Packungsgrößen aus dem Einzelhandel Verpackungsmüll – im Schnitt 38 % auf 1 kg Produkt2 – ein.
Unsere Sale-Kategorie
Wir wollen Lebensmittel, die in Kürze ablaufen oder optisch nicht der Norm entsprechen, vor dem Müll retten und bieten sie Dir daher in unserer Sale-Kategorie zum vergünstigten Preis an. Seit 2023 spenden wir außerdem an Foodsharing.
Unsere transparente Kommunikation
ist wohl eine der wichtigsten Maßnahmen neben unserem Nachhaltigkeits-Team, welches sich ausschließlich mit den Themen Umwelt, Unternehmensethik und Soziales beschäftigt. Die Fortschritte, Herausforderungen und Ergebnisse, die dieses Team hat, wollen wir auch mit Dir teilen, um Dir einen tieferen Einblick in das Thema Nachhaltigkeit zu geben. Deswegen haben wir es uns z. B. zum Ziel gesetzt, regelmäßig einen Impact Report zu veröffentlichen, der Einblicke in die Themen Umwelt, Unternehmensethik und Soziales bei KoRo gibt. Den letzten Report findest Du hier.
Produktweg & Klimaauswirkungen sichtbar machen
Zusätzlich haben wir für bereits über 160 Produkte den Tab „Klimaauswirkungen“ eingeführt (zum Beispiel: Weißes Mandelmus 500 g). Dafür haben wir die Treibhausgasemissionen, die bei der Herstellung, Verpackung und dem Transport unserer Leckereien entstehen, berechnet. Bei einigen Produkten – wie etwa unseren gefriergetrockneten Erdbeerscheiben – findest Du dort zusätzlich weiterführende Angaben zur Herkunft und Lieferkette. All diese Informationen geben wir an Dich weiter, damit Du fundierte Kaufentscheidungen treffen und Deinen ganz persönlichen CO₂-Fußabdruck im Blick behalten kannst. Aber auch wir nutzen diese wertvollen Erkenntnisse: So können wir unsere Lieferketten in Zukunft noch smarter gestalten und auch unseren CO₂-Fußabdruck idealerweise verringern.
Aktuelle Projekte: Das steht 2026 an
Wir wissen: Nachhaltigkeit passiert nicht über Nacht – sie erfordert langfristiges Denken und konsequentes Handeln. Deshalb setzen wir uns jedes Jahr neue Ziele, die uns unserem Anspruch Stück für Stück näherbringen. Auch 2026 ist für uns ein Jahr voller Projekte, die konkrete Veränderungen anstoßen sollen:
- Einführung neuer Monomaterial-Doypacks mit verbesserter Recyclingfähigkeit. Einen Blogartikel zu den Chancen und Herausforderungen dieser Umstellung findest Du hier
- Aufbau einer kürzeren Lieferkette für unser Kakaopulver und unsere Kakaonibs durch Direktbezug von Produzent:innen aus dem Ursprung.
- Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR)3 unter anderem durch eine verbesserte Rückverfolgbarkeit unserer davon betroffenen Produkte
- Aktualisierung der Lieferkette unserer gefriergetrockneten Erdbeerscheiben durch teilweisen Direktbezug von Produzent:innen und erste Vor-Ort-Besuche in China
- Finalisierung und Veröffentlichung unseres ersten Nachhaltigkeitsberichts nach etabliertem Berichtsstandard und mit freiwilliger Prüfung gemäß dem europäischen VSME-Standard4
- Entwicklung eines wissenschaftsbasierten Klimaziels nach den Kriterien der Science Based Targets initiative (SBTi) (wird bis 2027 andauern)
- Stufenweise Umstellung auf (Fairtrade) zertifizierten Kakao (wird bis 2027 andauern)
- Umsetzung der neuen Anforderungen von B Lab in Vorbereitung auf die B Corp Rezertifizierung in 2027
Q&A: Nachhaltigkeit bei KoRo
Lieferant:innen/Erzeuger:innen
Verpackung
Produkte
Weiteres
Quellen
1. Die Anteile beziehen sich hierbei auf die Anzahl aller vegetarischen, veganen, bzw. bio-zertifizierten Produkte an der Gesamtzahl aller Lebensmittelprodukte. Unsere sogenannten “Non-Food” Produkte, also beispielsweise Vorratsgläser oder Gutscheine, werden in dieser Rechnung nicht berücksichtigt.
2. Stand 2026, Berechnung anhand einer Stichprobe aus Produkten unterschiedlicher Kategorien - Nüsse, Frühstücksartikel, Trockenfrüchte, Proteine, Fleischalternativen, Hülsenfrüchte, Gewürze, Reis/Nudeln, Snacks, Backzutaten und Getränke - im Vergleich zu jeweils drei Produkten aus dem Einzelhandel.
3. Eine EU-Regelung, die Unternehmen verpflichtet, sicherzustellen, dass bestimmte Produkte (u.a. Soja, Kakao und Kaffee) nicht zur Entwaldung oder Waldschädigung beitragen.
4. Die VSME-Standards (https://www.efrag.org/en/projects/voluntary-reporting-standard-for-smes-vsme/concluded) sind speziell für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt worden und bieten ihnen einen freiwilligen, praxisnahen Rahmen, um alle wichtigen Nachhaltigkeitsthemen strukturiert und verständlich zu erfassen und darüber zu berichten.
5. https://www.oekolandbau.de/bio-zertifizierung/bio-kontrolle/
6. https://www.fairtrade.net/de-de/Was-ist-Fairtrade/der-fairtrade-ansatz/Fairtrade-Siegel.html





